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"Mensch ärgere dich nicht"-Partie im Innenhof
"Mensch ärgere dich nicht"-Partie im Innenhof
Gesellige Kaffeetafel
Gesellige Kaffeetafel in einer Wohngruppe
Bewegung
Zwei Bewohnerinnen in ihrem Zimmer
Mithelfen
Bei uns hat nicht nur jede Wohngemeinschaft ihre eigene Küche, auch die Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet.
Bewegung
familiär - persönlich - gemeinschaftlich

Unser Konzept basiert auf dem Hausgemeinschaftsprinzip. Der Begriff Hausgemeinschaften hat sich im Laufe der letzten fünf Jahre in der Fachliteratur etabliert. Zur Klarheit dieses Begriffes soll hier eine Präzisierung erfolgen.

Was sind Hausgemeinschaften?

Hausgemeinschaften sind möglichst kleine, gemeindenahe Wohnformen für pflegebedürftige ältere Menschen. Diese Organisationsform entspricht der vierten und somit der neuesten Generation von Senioren- und Pflegeheimen. Sie stehen einerseits für eine Abkehr vom institutionalisierten, vordergründig auf die Tätigkeit "Pflege und Versorgung" ausgerichteten Anstaltsmodell und andererseits für eine Hinwendung zu einem an den individuellen Lebenswelten pflegebedürftiger Menschen orientierten Normalitätsprinzip.

 

Ein Tag im Haus am Berg
Erlebt von den Schülern Phillip Kuhnke und Frederik Laufenberg-Wölfer im Jahr 2009
 

 


Wieviele Personen leben in einer Hausgemeinschaft?

Idealerweise sollten in einer Hausgemeinschaft sieben bis maximal zehn Personen in einem möglichst alltagsnah geprägten Wohnbereich zusammen leben. Innerhalb der "Großwohnung" hat jedes Mitglied möglichst ein eigenes Zimmer mit direkt zugeordnetem Bad (inkl. WC). Lebendiger Mittelpunkt einer jeden Hausgemeinschaft ist eine geräumige, gemütlich eingerichtete, voll funktionsfähige Wohnküche mit dem offen im Raum platzierten Herd als stimulierendes Zentrum. In der Küche werden alle Mahlzeiten für die Bewohner individuell dezentral zubereitet und eingenommen.

Die Bewohner sollen durch den so gelebten Alltag stimuliert werden und können gern auch aktiv am Geschehen teilnehmen. Durch die freiwillige Übernahme kleiner Haushaltsaufgaben und die zwischenmenschliche Nähe in den überschaubaren Gruppen soll sowohl die geistige und körperliche Aktivität als auch das eigene Wohlbefinden der Bewohner erhöht werden.

Was bedeutet Dezentralisierung?

Verglichen mit herkömmlichen Pflegeheimen findet bei Hausgemeinschaften eine radikale Dezentralisierung statt. Es wird auf zentrale Räumlichkeiten, wie beispielsweise einen riesiger Speisesaal und eine Zentralküche, verzichtet. Genauso wird auch das Personal dezentral in den Wohngemeinschaften eingesetzt. So versorgen z.B. Präsenzkräfte in jeder Hausgemeinschaft unmittelbar ihre Bewohner.

Warum eignen sich Hausgemeinschaften besonders für Menschen mit Demenzerkrankungen?

Durch den überschaubaren Lebensraum, der Sicherheit, Geborgenheit, Vertrautheit und Normalität vermittelt, eignen sich Hausgemeinschaften besonders gut für ältere Menschen mit Demenzerkrankungen, ohne dass sie dadurch den Charakter einer Sonderarchitektur beziehungsweise einer Sondereinrichtung annehmen.

 

 

 

Das Haus am Berg bei Nacht

 

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Broschüre
 
Bergkristall
 
Ein ganz normaler Tag im Haus am Berg
 

 


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